Chinesische Studierende in Bayern im Visier: Polizei warnt vor Callcenter-Betrug
Die Bayerische Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, die gezielt asiatische Studierende, besonders chinesische Staatsangehörige, trifft. Täter melden sich oft auf Chinesisch per Telefon oder Messenger, geben sich als Polizei aus..

Die Bayerische Polizei warnt vor Callcenter-Betrug, der sich gezielt gegen asiatische Studierende richtet. Besonders häufig werden chinesische Studierende angesprochen.
Die Masche ist perfide: Die Täter melden sich per Telefon oder über Messenger wie WeChat, Weibo oder QQ. Sie sprechen meist Chinesisch und geben vor, Mitarbeiter einer Behörde oder Polizei zu sein.
[warnung] Die Betrüger behaupten zum Beispiel, die Identität der angerufenen Person sei für Straftaten missbraucht worden. Danach drohen sie mit Haftbefehl, Visaproblemen, Stipendienverlust oder Strafverfahren.
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## Warum das für Bayreuth relevant ist
Bayreuth ist eine Universitätsstadt mit vielen internationalen Studierenden. Gerade wer neu in Deutschland ist, die Behördenwege noch nicht kennt oder unter Zeitdruck steht, kann durch solche Anrufe stark verunsichert werden.
Das Thema ist deshalb nicht nur eine allgemeine Polizeimeldung. Es ist ein konkreter Sicherheitshinweis für Studierende, Mitbewohner, Freunde, Familien und Hochschulumfeld.
[info] Besonders wichtig: Deutsche Polizei und Behörden verlangen am Telefon keine Überweisung auf fremde Konten und fordern keine „Kaution“ per Messenger.
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## So funktioniert die Masche
Die Täter bauen Schritt für Schritt Druck auf:
* Sie melden sich per Telefon oder Messenger.
* Sie sprechen Chinesisch oder eine andere asiatische Sprache.
* Sie geben sich als Polizei, Regierung oder Behörde aus.
* Sie behaupten, es gebe ein Strafverfahren oder einen Haftbefehl.
* Sie sagen, die Identität des Opfers sei für Straftaten benutzt worden.
* Sie drohen mit Visaentzug, Stipendienverlust oder Verhaftung.
* Sie verlangen Geldüberweisungen ins Ausland.
* In Einzelfällen sollen Betroffene sogar eine Entführung vortäuschen, um Geld von Angehörigen zu bekommen.
[warnung] Genau dieser psychische Druck ist Teil der Methode. Die Täter wollen, dass man schnell handelt, niemanden fragt und sofort Geld überweist.
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## Dreisprachige Infotafel für bayreuther.news
### Deutsch
**Achtung Callcenter-Betrug**
Betrüger geben sich am Telefon oder über Messenger als Polizei oder Behörde aus. Sie drohen mit Haftbefehl, Visaproblemen oder Stipendienverlust.
**Wichtig:**
* Nicht unter Druck setzen lassen.
* Sofort auflegen.
* Keine persönlichen Daten nennen.
* Niemals Geld überweisen.
* Im Zweifel Polizei rufen: **110**
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### English
**Warning: Call Center Scam**
Scammers may contact you by phone or messenger and pretend to be police officers or government officials. They may threaten you with arrest, visa problems or loss of scholarship.
**Important:**
* Do not let them pressure you.
* Hang up immediately.
* Do not share personal or financial data.
* Never transfer money.
* When in doubt, call the police: **110**
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### 中文
**警惕电话诈骗**
诈骗分子可能通过电话或社交软件联系你,冒充警察、政府或其他官方人员,并威胁你会被逮捕、签证被取消或奖学金受影响。
**请记住:**
* 不要被对方施压。
* 立即挂断电话。
* 不要透露个人或银行信息。
* 绝不要汇款。
* 如有疑问,请拨打报警电话:**110**
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## Was Betroffene sofort tun sollten
[tipp] Wenn ein solcher Anruf kommt: Gespräch beenden, Screenshot oder Nummer sichern, mit einer vertrauten Person sprechen und direkt die Polizei kontaktieren.
Wichtig ist auch: Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte sich nicht schämen. Solche Täter arbeiten professionell, sprechen gezielt die Sprache der Opfer und bauen über Tage oder Wochen Druck auf.
[kontakt] Im Notfall oder bei akuter Bedrohung: **110**
[kontakt] Bei Unsicherheit: nächste Polizeidienststelle kontaktieren oder über die offizielle Seite der Bayerischen Polizei informieren.
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## Warum Aufklärung in drei Sprachen sinnvoll ist
Bei dieser Masche ist Sprache entscheidend. Die Täter sprechen ihre Opfer oft auf Chinesisch an und nutzen Unsicherheit im deutschen Behörden- und Rechtssystem aus. Eine Warnung nur auf Deutsch erreicht deshalb nicht alle rechtzeitig.
Eine dreisprachige Infotafel kann helfen:
* Deutsch für lokale Öffentlichkeit, Uni-Umfeld und Freunde,
* Englisch für internationale Studierende allgemein,
* Chinesisch für die besonders betroffene Zielgruppe.
[info] Der Schutz funktioniert am besten, wenn die Information dort sichtbar wird, wo Studierende tatsächlich sind: Wohnheime, Uni-Gruppen, WeChat-Gruppen, International Office, Mensa, Bibliothek, RW21, Aushänge und digitale Kanäle.
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## Fazit
Die wichtigste Botschaft ist kurz:
> Echte Polizei verlangt am Telefon keine Geldüberweisung. Wer mit Haftbefehl, Visaentzug oder Stipendienverlust unter Druck gesetzt wird, sollte sofort auflegen und die 110 wählen.
Für Bayreuth ist das ein wichtiges Uni- und Sicherheits-Signal. Gerade chinesische Studierende sollten diese Warnung früh sehen — bevor ein Betrugsanruf kommt.